Die Studie zu den seelischen Folgen bei Abtreibungen ist ein Schlag ins Gesicht für Betroffene

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bekommt nun 5 Millionen Euro, um eine Studie zu den seelischen Folgen bei Abtreibungen in Auftrag geben zu können. Eine Studie muss Fakten ergründen und man sollte daraus verantwortungsbewusst Schlüsse ziehen können. 
Auf diese mit einem wirklich hohen Budget ausgestattete Studie trifft das nicht zu. Stattdessen ist sie ein Trostpflaster für diejenigen, die gegen eine Streichung des Paragrafen 219a  StGB sind.

Denn diese Studien gibt es bereits, zum Beispiel hier: https://jamanetwork.com/journals/jamapsychiatry/fullarticle/2592320
Darin wurde aufgeführt, dass Frauen tatsächlich leiden. Jedoch darunter, dass man ihnen einen Abbruch verweigert, oder darunter, dass sie wegen eines Abbruchs gesellschaftlich in eine „Tabu-Ecke“ gestellt werden. Diese Studie ist ein weiterer Schritt in die falsche Richtung - weg von der Selbstbestimmung der Frau.



Sally Starken